Ausschreibung und Turnierregeln

Turnierausschreibung Kronsberg-Cup

1. Zu diesem Turnier sind 16 erste Seniorenmannschaften zugelassen. Die Spieler müssen sich durch einen gültigen Spielerpass ihres jeweiligen Landesverbandes ausweisen können. Alle Mannschaften haben vor dem ersten Spiel beim Turnierausschuss einen Spielbericht mit höchstens 15 Spielernamen zu hinterlegen. Die Spieler sollten während des gesamten Turniers mit den gleichen, im Spielbericht angegebenen Rückennummern antreten.

2. Die Vorrunde wird in vier Gruppen zu je vier Mannschaften gespielt. Die beiden besten Mannschaften jeder Gruppe erreichen die Finalrunde. In der Finalrunde wird in zwei Gruppen gespielt. Die beiden besten Mannschaften dieser Gruppen erreichen das Halbfinale. Die Verlierer der Halbfinals bestreiten ein Neunmeterschießen, um den 3. Turnierplatz auszuspielen. Die Sieger der Halbfinals bestreiten das Endspiel, um den Turniersieg auszuspielen.

3. Die Schiedsrichter werden an allen Turniertagen vom Niedersächsischen Fußballverband gestellt.

4. Zu einer Mannschaft gehören ein Torwart und vier Feldspieler. Das Auswechseln von Spielern ist gestattet und muss im Bereich der eigenen Auswechselbank erfolgen. „Fliegender Wechsel“ und „Wieder-Einwechseln“ sind erlaubt und müssen vom Schiedsrichter überwacht werden. Hat eine Mannschaft mehr als die zulässige Anzahl Spieler auf dem Spielfeld, ist das Spiel zu unterbrechen. Für die Dauer von zwei Minuten muss diese Mannschaft mit einem Spieler weniger als zulässig spielen. Der Spielführer kann den Spieler bestimmen, welcher die Strafzeit verbüßen soll. Spielfortsetzung mit indirektem Freistoß dort, wo sich der Ball bei der Spielunterbrechung befand.

5. Die Spielzeit beträgt in den Gruppen- und Halbfinalspielen 1 x 15 Minuten, das Endspiel wird über 2 x 10 Minuten ausgetragen. Wenn in KO-Spielen nach der regulären Spielzeit kein Sieger feststeht, findet ein Neunmeterschießen statt. Die Spielzeit wird durch einen von der Turnierleitung gestellten Zeitnehmer in Zusammenarbeit mit dem Schiedsrichter gestoppt.

6. Für die Ausrüstung der Spieler gelten – mit Ausnahme der Schuhe – die gleichen Bestimmungen wie bei anderen Fußballspielen. Das heißt, es herrscht Schienbeinschoner-Pflicht. Erlaubt sind nur Laufschuhe mit hellen Sohlen ohne Stollen und Absätze. Haben zwei Mannschaften die gleiche Spielkleidung, so bestimmt die erstgenannte Mannschaft, in welchem Trikot sie spielt, die 2. Mannschaft spielt im Ausweichtrikot. Jede Mannschaft ist verpflichtet, ein Ausweichtrikot mitzubringen.

7. Berührt der Ball die Decke oder herabhängende Geräte, so ist senkrecht unter dem Berührungspunkt ein indirekter Freistoß für den Gegner fällig. Prallt der Ball vom Torgehäuse gegen diese Geräte oder Decke, so läuft das Spiel weiter. Der Rückpass zum Torwart ist erlaubt, nur darf er den Ball dann nicht mit den Händen spielen. Die Abseitsregel ist aufgehoben. Aus der eigenen Spielhälfte kann ein Tor direkt erzielt werden. Ausnahmefall ist ein Abstoß vom Torwart, nachdem der Ball im Toraus war. Der Ball muss für die Halle zugelassen sein.

Alle Freistöße sind indirekt auszuführen. Beim Strafstoß müssen die Spieler außerhalb des Handballwurfkreises, innerhalb des Spielfeldes und 3m vom Strafstoßpunkt entfernt sein, bis der Ball im Spiel ist. Der ausführende Spieler darf 2m Anlauf nehmen. Beim Anstoß und bei Spielfortsetzungen müssen 5m Abstand eingehalten werden. Es wird auf allen Seiten mit Banden gespielt. Geht der Ball über die Seitenbegrenzungen, so ist er durch Einrollen wieder ins Spiel zu bringen. Hat der Ball die Torlinie oder Torbande überschritten, nachdem er zuletzt von einem Angreifer berührt worden war, darf ihn nur der Torwart durch Werfen, Rollen oder Abstoß wieder ins Spiel bringen. Wenn er den Handballwurfkreis verlassen hat, ist er wieder im Spiel. Gegnerische Spieler dürfen sich vorher nicht im Wurfkreis aufhalten. Erfolgt der Abwurf oder Abstoß über die eigene Hälfte hinaus, ohne dass ein anderer Spieler den Ball berührt hat, so gibt es auf der Mittellinie indirekten Freistoß für den Gegner. Überschreitet der Ball die Torlinie oder Torbande, nachdem er zuletzt von einem Spieler der verteidigenden Mannschaft – auch Torwart – berührt oder gespielt wurde, so ist das Spiel mit Eckstoß fortzuführen. Aus einem Eckstoß kann ein Tor direkt erzielt werden.

8. Die persönlichen Strafen entsprechen den Fußballregeln:

a) Verwarnung

b) Zwei-Minuten-Zeitstrafe kann direkt vom Schiedsrichter verhängt werden. Die Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt, spätestens aber nach Ablauf von zwei Minuten. Bei einer weiteren verwarnungswürdigen Regelwidrigkeit kann nur noch der Feldverweis auf Dauer ausgesprochen werden – mit gleicher Regelung wie unter Punkt d)!

c) Gelb-Rot, wenn nach vorheriger Verwarnung eine weitere verwarnungswürdige Regelwidrigkeit erfolgt, muss der betroffene Spieler aus dem Spiel ausscheiden. Die Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn die gegnerische Mannschaft ein Tor erzielt, spätestens aber nach Ablauf von zwei Minuten.

d) Feldverweis auf Dauer – rote Karte = keine weitere Teilnahme am Turnier möglich. Die betroffene Mannschaft kann wieder durch einen Spieler ergänzt werden, wenn der Gegner ein Tor erzielt hat, spätestens nach drei Minuten. Bei Platzverweis auf Dauer ist der für die Mannschaft zuständigen spielleitenden Stelle Bericht zu erstatten. Der Spieler kann unter Umständen auch für Pflichtspiele gesperrt werden!

9. Bei Gleichstand nach der Gruppenphase wird nach folgender Regelung vorgegangen: 1. Punktestand 2. Tordifferenz 3. Mehr geschossene Tore 4. Direkter Vergleich 5. Losentscheid

10. Proteste werden nicht verhandelt. Die Entscheidung obliegt dem Schiedsrichter.